Süddeutscher Turnierkalender 2010

Nürnberger Burgpokal 2010 Fahren aktuelle Wertung ***hier klicken

Deutsche Fahrer für Weltreiterspiele benannt

Im Anschluss an die Deutschen Meisterschaften der Vierspänner in Lähden im Emsland hat der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Teilnehmer für die Weltreiterspiele vom 25. September bis 10. Oktober in Kentucky bekanntgegeben. Für Deutschland gehen Christoph Sandmann (Lähden), Georg von Stein (Modautal) und Ludwig Weinmayr (Fischbachau) an den Start. Reservefahrer ist Rainer Duen (Friesoythe). (fn-press/evw)

Internationales Pony- und Jugendfahrturnier (CAIP/J/Y) vom 25. bis 29. August in Vecses (HUN)
Pony-Zweispänner
1. Katharina Dam (Hohenthann); 118,983 (Dressur 60,79/Gelände 47,37/Hindernisfahren 10,77)
2. Máté Rohr (HUN); 126,53 (70,96/49,57/6)
3. Zsófi Kovács (HUN); 129,90 (58,57/56,77/14,56)

Einspänner
1. Peter-Johannes Auracher (Lauchheim); 127,32 (Dressur 62,89/Gelände 48,35/Hindernisfahren 16,08)
2. Hannah Kelly (GBR); 132,04 (59,41/52,51/20,12)
3. Pia Eisenbach (AUT); 136,04 (44,52/69,88/21,64)

1. Deutsche Meisterschaft der Junioren 2010 in Viernheim
Wir gratulieren zur Deutschen Meisterschaft U25
1. Platz Mannschaftswertung U25
Team Bayern in der Zusammensetzung:
Susanne Rachner, Neuburg a.d. Donau
Jana Wehr, Uffenheim
Katharina Dam, Landshut
Maximilian Forster, Bad Feilnbach

4. Platz Mannschaftswertung U16
Team Bayern in der Zusammensetzung:
Kathrin Scheiter, Hausen
Anika Geiger, München
Helena Scheiter, Hausen


Mannschaftsführer: Bernd Rachner

1. Deutsche Meisterschaft der Junioren 2010 in Viernheim
Wir gratulieren zur Deutschen Meisterschaft U25 Einzelwertung
Susanne Rachner, Neuburg a.d. Donau
Maximilian Forster, Bad Feilnbach

1. Deutsche Meisterschaft der Junioren 2010 in Viernheim
DJM/Nachwuchschampionat Fahren: Erfolgreiche Premiere mit 126 Startern
Erstmals Titelträger in Viernheim ermittelt
von fn-press


Viernheim (fn-press). Dichtes Gedränge hat auf dem Siegerpodest im Rahmen der erstmals ausgetragenen Deutschen Jugend-Meisterschaft U 25 im Fahren bei der Viernheimer Kutschengilde geherrscht. Zwölf Medaillenträger strahlten als sie die Medaillen überreicht bekamen. Zusätzlich wurden Titel im ersten Deutschen Nachwuchschampionat U 16 vergeben.

Bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften ging der Titel bei den Pony-Einspännern an Susanne Rachner (Neuburg an der Donau), die in allen Teilprüfungen zu überzeugen wusste. Nach einem dritten Platz in der Dressur und Platz vier im Gelände konnte sie sich einen Abwurf in dem von Parcourschef Wilhelm Wörner (Groß Umstadt) kreierten und nicht einfachen Parcours leisten. Hinzu kam, dass ihre größte Konkurrentin, Sarah Ruckert aus Hessen, sich neben einen Abwurf auch noch eine leichte Zeitüberschreitung leistete. Nach Platz zwei in der Dressur und im Gelände gab es für Rica Reithmeier (Herford) nach 6,5 Punkten im Kegelparcours die Bronzemedaille. Der Abstand zur viertplatzierten Pia Grundmann (Fredenbeck) betrug nur ganze 0,02 Punkte.

Bei den Pony-Zweispännern gab es einen Startzielsieg des Bayern Maximilian Forster (Wendelstein). Er hatte die Dressur überlegen vor dem Mitfavoriten Marco Freund (Dreieich) und Thomas Schuppert (Bösdorf) gewonnen. Auch nach einem 15. Platz im Gelände behielt er die Führung in dem 34 Teilnehmer umfassenden Starterfeld. Eine souveräne abschließende Nullrunde sicherte dem jungen Bayern den Titel vor Thomas Schuppert und Fabian Gänsehirt (Meißenheim). Die Mitfavoriten Marco Freund und auch Sven Kneifel (Wunstorf) kippten im Gelände um, aber es blieb ohne ernsthafte Folgen für Ponys und Besatzung. Auf dem undankbaren vierten Platz, knapp an einer Medaille vorbei, platzierte sich die Hessin Nina Schäfer. Die erste Titelträgerin bei den Einspännerpferden ist Katja Helpertz (Leichlingen), die im Hindernisfahren die bis dahin führende Christin Schlubeck noch abfing.

Überlegen fiel der Titelgewinn bei den Zweispänner-Pferden für Carola Diener (Lähden) aus. Die Stallmeisterin des mehrfachen Vierspännerweltmeisters Christoph Sandmann hatte am Ende einen satten Vorsprung von über zehn Punkten auf den zweitplatzierten Sven Kunkel (Modautal) und den Bronzemedaillengewinner Daniel Stötzer (Erfurt). In einer überragenden Dressur legte Carola Diener den Grundstein für ihren Erfolg. Im Gelände verwaltete sie diesen Vorsprung mit Geschick und ihre abschließende fehlerfreie Fahrt im Kegelparcours rundete ihren spektakulären Auftritt ab. Auch Sven Kunkel und Daniel Stötzer waren bereits in der Dressur weit vorne zu finden und hielten ihre Positionen im Spitzenfeld auch nach dem Gelände. Beide kamen mit nur einem Abwurf aus dem Parcours und zogen damit an den vor dem Hindernisfahren vor ihnen liegenden Jaqueline Heinecke (Bösdorf/12 Strafpunkte) und auch Anna Sandmann (Lähden) vorbei. Die Tochter von Christoph Sandmann kam mit 6 Punkten aus dem Parcours und fiel damit von Platz zwei auf den fünften Rang zurück.

Den von Jürgen Matthies gestifteten Länderpokal gewann das Team aus Bayern in der Besetzung Jana Wehr, Susanne Rachner, Maximilian Forster und Katharina Dam. Hessen und Sachsen-Anhalt folgten in der Mannschaftswertung auf den Plätzen zwei und drei. Insgesamt neun Ländermannschaften waren bei der Meisterschaft U 25 in Viernheim am Start.

Bei dem in der Klasse A ausgetragenen Nachwuchschampionat U 16 ging der Titel bei den Pony-Einspännern an Kerstin Möllers (Emsdetten), die vor allem ein überragendes Gelände fuhr. In jedem Hindernis gab es für die junge Fahrerin aus Westfalen die Bestzeit. Silber ging an Anne-Marie Schulz (Fleetmark), die ihre stärksten Auftritte bei ihrem Sieg im Hindernisfahren hatte. Henrik Thiemann (Saerbeck) holte sich Bronze. Der Sohn des mehrfachen Deutschen Meisters der Ponyvierspänner war in allen Teilprüfungen immer ganz vorne zu finden.

Neben den üblichen Prüfungen Dressur, Gelände und Hindernisfahren mussten die Teilnehmer U 16 noch einen Theorietest absolvieren und ein Pferd oder Pony vormustern. Auch diese Aufgaben wurden bewerten und flossen in der Wertung der Kombinierten Prüfung ein. Bei den Einspänner-Pferden gab es eine bayrische Dominanz durch die Siegerin Judith Scheiter (Leidersbach) und die zweitplatzierte Anika Geiger (Parsdorf). Beide hatten ganz starke Auftritte in der Dressur. Bronze ging an Pascal Bubitz (Georgsmarienhütte), er war der Schnellste im Gelände.

Gold ging an Rene Jeuring (Emlichheim) bei den Pony-Zweispännern. Der Sieg im Gelände und ein zweiter Platz in der Dressur war die Grundlage seines Erfolges. Dressursiegerin Miriam Kampmann (Essen) rette ihre Silbermedaille knapp vor Julius Demandt (Hamburg) ins Ziel. Ein Hauch von 2 Punkten trennte die beiden am Ende.

Acht Mannschaften bewarben sich um den Sieg im Länderpokal. Westfalen holte sich in der Besetzung Kerstin Möllers, Henrik Thiemann und Alexander Wiederhold den Sieg vor den Teams aus Sachsen-Anhalt und Weser-Ems. Den von dem Verein zur Förderung de Jugendfahrsportes gestifteten "Horsemanship Preis" vergab das Richterkollegium bei der Gruppe U 16 an Luisa Sandmann und bei der Gruppe U 25 an die Deutsche Meisterin Katja Helpertz aus dem Rheinland. Beide überzeugten in ihrem Umgang mit den Pferden und durch vorbildliche Arbeit auf dem Vorbereitungsplatz.

Insgesamt 168 Nennungen hatte der Veranstalter erhalten. Durch einen vorher festgelegten Selektionmodus gingen dann von noch 128 zugelassenen Jugendlichen immerhin 126 in Viernheim an den Start. Die Medaillen übergaben Felix Auracher (Lauchheim), Vorsitzender des Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) und Dr. Franz Josef Vetter, ebenfalls Mitglied im Fahrausschuss. Der frisch gebackene Doppelweltmeister der Einspänner Thorsten Zarembowicz (Viernheim) und der mehrfache Vierspänner-Weltmeister Michael Freund (Dreieich) legten den jeweiligen Titelträgern die Schärpen an. Rudolf Temporini

AKTUELLE ERGEBNISSE ***hier klicken

FEI Singles Driving Championship Pratoni del Vivaro, Italy July 30 - August 1 - 2010 ****hier klicken
FEI Singles Driving Championship Pratoni del Vivaro, Italy July 30 - August 1 - 2010 ****hier klicken
WM Einspänner Pratoni del Vivaro/ITA: Doppel-Gold für deutsche Einspänner
Gold für Thorsten Zarembowicz mit Sunrise
von Eva Willermann


Pratoni del Vivaro/ITA (fn-press). Die deutschen Einspännerfahrer haben bei der Weltmeisterschaft in Italien die Goldmedaille geholt. Damit sorgten sie für den größten deutschen Erfolg in dieser Anspannungsart überhaupt. Zusätzlich gewann noch Thorsten Zarembowicz aus Viernheim mit der Stute Sunrise die Einzel-Goldmedaille.

"Obwohl wir so viele Punkte Vorsprung hatten, war es am Ende doch wieder Nervenkitzel pur", sagte Bundestrainer Eckhardt Meyer aus Hermannsburg. Mit rund 14 Punkten Vorsprung war die deutsche Mannschaft, die aus Thorsten Zarembowicz, Mareike Harm (Negernbötel) mit Do Marina und Detlef Böhlmann (Otter) mit Diaz bestand, nach Dressur und Gelände ins Kegelfahren gestartet. Nach einem korrigierten Verfahren im Gelände, hatte Böhlmann 20 Strafpunkte zusätzlich kassiert und war dadurch auf Rang 41 in der Einzelwertung abgerutscht. Das hatte allerdings für die Mannschaft den Vorteil, dass er am Sonntagmorgen als einer der ersten Starter ohne Druck fahren konnte. Er zeigte eine tolle Runde in dem schweren Kurs, lediglich ein Ball fiel. Das bedeutete am Ende sogar noch Platz drei im Kegelfahren, denn nur der Pole Bartlomiej Kwiatek und der Schweizer Eric Renaud blieben fehlerfrei. "Dadurch wussten Mareike und ich, dass wir nur noch den Sack zu machen müssen", sagte Thorsten Zarembowicz.

Und das schaffte schon Mareike Harm, die nach Dressur und Gelände auf Platz vier lag, und die Einzel-Medaillen auch noch in greifbarer Nähe hatte. Beim Kegelfahren kam sie aber auf 14,48 Strafpunkte und rutschte in der Einzelwertung auf Platz zwölf. Auf dem Weg von Hindernis 13 zu 14 zog ihre Stute Do Marina zum falschen Hindernis und das Gespann fuhr ein Schild um. Zu den drei Fehlerpunkten kamen dafür noch zehn Strafsekunden hinzu. Aber die Mannschafts-Goldmedaille war damit dennoch schon sicher.

Zarembowicz, der nach seiner überragenden Dressur und dem Gelände mit zehn Punkten Vorsprung führte und somit als letzter Starter in den Kegelparcours fuhr, kämpfte somit "nur" noch für die Einzel-Goldmedaille. "Mit der Anspannung ging es eigentlich, bis ich eingefahren bin", erzählte er nachher. Dadurch dass der auf Platz zwei liegende Italiener Cristiano Cividini auf 7,74 Punkte kam, wuchs der Vorsprung von Zarembowicz, der sich vorher schon drei Bälle hätte erlauben können, sogar noch weiter. Als bei Zarembowicz dann im Kegelparcours der zweite Ball fiel, da wurde es doch noch spannend. "Sunrise ist erst acht Jahre und noch relativ unerfahren und daher nicht immer so beständig." Am letzten Hindernis fiel dann ein dritter Ball und am Ende kam er auf 10,86 Punkte für drei Bälle und Zeitüberschreitung - aber es reichte für den WM-Titel. "Auf Gold mit der Mannschaft haben wir schon so ein bisschen gehofft, aber der Einzeltitel ist natürlich noch eine super Zugabe", freute er sich. Am Ende kam er auf 119,05 Punkte.

Einzelfahrer Christoph Dieker (Gescher), der mit FST Elmor nach Dressur und Gelände auf Platz zehn lag, machte durch das Kegelfahren einige Plätze gut und beendete die WM auf Platz sechs. Er kam im Kegelfahren auf 6,56 Punkte für zwei Bälle und Zeitfehler. Ebenfalls zwei Bälle fielen auch bei dem zweiten deutschen Einzelfahrer Oliver Böhme (Grumbach) mit Pamino. Er kam im Kegelfahren auf Platz 17 und beendete seine erste WM auch auf Platz 17.

72 Fahrer aus 20 Nationen haben in Pratoni del Vivaro, rund 30 Kilometer von Rom entfernt, um den Weltmeistertitel im Einzel und in der Mannschaftswertung gekämpft. Die deutsche Mannschaft trat als Vize-Weltmeister an und schon vorher hatte Bundestrainer Eckhardt Meyer nach Silber 2008 für diese WM als Ziel die Goldmedaille ausgewiesen. "Aber sogar noch Gold im Einzel, das hatten wir auch noch nie bei den Einspännern", freute sich Meyer. Das deutsche Team hatte nach der Dressur bereits geführt und auch nach dem Gelände noch vor den Schweizern und den Niederländern vorne gelegen. Hinter dem deutschen Team, das auf 243,2 Punkte kam, gewannen die Schweizer die Silbermedaille (252,8). Bronze ging an das Team aus Österreich (164,1). In der Einzelwertung ging die Silbermedaille an den Polen Bartlomiej Kwiatek (122,68), Bronze gewann der Italiener Cristiano Cividini (126,16).

CHIO Aachen 09.-18.07.2010, Ergebnisse Fahren hier klicken
CHIO Aachen 09.-18.07.2010,  Ergebnisse Fahren  hier klicken
Marathon Live im Fernsehen
Sa., 17. Juli WDR, 15.50 – 17.55 Uhr, Vierspännerfahren: Wohnwelt-Pallen Marathon LIVE
Fahren beim CHIO Aachen 2010 live im Internet!
In Zusammenarbeit mit Clipmyhorse.de sind alle fünf Disziplinen online zu sehen

Für Reitsportinteressierte, die nicht die Möglichkeit haben, vor Ort die Prüfungen beim CHIO Aachen zu verfolgen, gibt es jetzt eine gute Nachricht: Erstmals werden alle fünf Disziplinen live im Internet zu sehen sein.
In Zusammenarbeit mit Clipmyhorse.de bietet der CHIO Aachen diesen Service für die Zuschauer in aller Welt an. So können viele Prüfungen in den fünf Disziplinen Springen, Dressur, Fahren, Vielseitigkeit und Voltigieren im Internet live mitverfolgt werden – inklusive eines Fachkommentars von Experten.
Ausgenommen von der Internet-Übertragung innerhalb Deutschlands sind die Prüfungen, die von den deutschen Fernsehsendern ARD, WDR und ZDF übertragen werden. Weltweit geht die Internetübertragung dann jedoch weiter, sodass von Australien bis Südamerika jede Prüfung live gesehen werden kann.



Attraktive Neuerungen! Fahren – Finale im Marathon!
Auf ein bewährtes Programm und einige sehr attraktive Neuerungen freuen sich die Besucher des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen 2010. An zehn Tagen messen sich vom 9. bis 18. Juli die besten Pferdesportler der Welt auf dem traditionsreichen Gelände in der Aachener Soers.

Eine wichtige Änderung gibt es beim Gespannfahren: Der spektakuläre Wohnwelt Pallen-Marathon am Samstag ist nun auch das Finale der Gesamtwertung, des Preises der Familie Talbot. Auch der Nationenpreis Fahren wird mit dem Marathon entschieden. Die Vierspänner gehen beim Marathon in umgekehrter Reihenfolge zur aktuellen Platzierung nach Dressur und Hindernisfahren an den Start. So wird eine größtmögliche Spannung erzeugt, ein Format, das sich bereits in der Vielseitigkeit bewährt hat.

Programm des CAIO Aachen 2010

Nicht umsonst trägt der CHIO den Beinamen Weltfest des Pferdesports. Denn ein vergleichbares Turnier, wie das in der Aachener Soers, gibt es nirgendwo sonst auf der Welt. Besucherzahlen, Preisgelder, teilnehmende Nationen und Medienaufmerksamkeit: Alles in Aachen ist rekordverdächtig. Eine Ausnahme stellt der CHIO schon mit der Anzahl seiner Nationenpreise dar. Ausgetragen werden in Aachen Nationenpreise in Springen, Dressur, Fahren, Vielseitigkeit und Voltigieren. Letztere Disziplin macht vom 9. bis 11. Juli in Aachen den Auftakt. Die übrigen folgen dann in der Zeit vom 13. bis 18. Juli. Eine besondere Rolle nimmt Aachen in diesem Jahr auch im Hinblick auf die Weltreiterspiele in Kentucky ein. Für alle Teilnehmer aus der ganzen Welt wird das Abschneiden in Aachen eine entscheidende Weichenstellung sein, um eine “Fahrkarte” zu den Weltreiterspielen zu lösen.

Nürnberger Burgpokal  Fahren 2010

DM Einspänner Grumbach: Mareike Harm ist Deutsche Meisterin
DM Einspänner Grumbach: Mareike Harm ist Deutsche Meisterin
Herzlichen Glückwunsch für Armin Willnecker zu seinem schönen Erfolg(3.im Marathon und 1.im Hindernisfahren)

Grumbach-Wilsdruff (fn-press). Mareike Harm aus Negernbötel in Schleswig-Holstein ist mit ihrem Pferd Do Marina die neue Deutsche Meisterin der Einspänner. Spannender konnte es im sächsischen Grumbach-Wilsdruff kaum werden, denn Thorsten Zarembowicz (Dreieich) führte mit Sunrise nach Dressur und Gelände und hätte sich sogar drei Bälle erlauben können, doch er kam mit Zeitfehlern am Ende auf 16 Strafpunkte und rutschte auf Platz vier ab (137,69). Vize-Meister wurde Dieter Lauterbach (Herborn) mit Rheinprincess (137,21) vor dem Deutschen Meister von 2009 Detlef Böhlmann (Hollenstedt) mit Diaz.

"Das kam wirklich unverhofft, denn Thorsten hatte ja reichlich Abstand", freute sich die 24-jährige Mareike Harm, die zum ersten Mal Deutsche Meisterin wurde. "Ich hätte es Thorsten auch gegönnt, er fährt ja ein Pferd von mir, aber ich freue mich so natürlich auch riesig." Mareike Harm hatte im Kegelparcours mit Do Marina einen Ball und zwei Fehler wegen Überschreitens der erlaubten Zeit. Damit hätte Thorsten Zarembowicz sogar statt vorher nur zwei sich jetzt drei Bälle erlauben können. Als er in den Parcours einfuhr wurde es ruhig auf den Tribünen. Dann fiel gleich am ersten Hindernis ein Ball vom Kegel. Im weiteren Verlauf kamen noch zwei Bälle hinzu. "Die Zeit wird knapp, das schafft er nicht", vermutete Bundestrainer Eckhardt Meyer (Hermannsburg) schon, während Zarembowicz noch fuhr. Und er sollte Recht behalten, zu den neun Punkten für die abgefallenen Bälle kamen noch sieben Strafpunkte für Zeitüberschreitung hinzu. "Sunrise ist immer wieder angaloppiert, dadurch war es alles etwas unruhig, sonst bin ich den Kegelparcours immer im starken Trab gleichmäßig durchgefahren", erklärte Zarembowicz, der bereits 2006 und 2008 Deutscher Meister war.

Eine rasante Runde ohne Fehler zeigte dagegen Dieter Lauterbach, der nach Dressur und Gelände noch auf Platz sechs gelegen hatte. "Der galoppiert sogar durch die Schlangenlinien", staunte die spätere Meisterin Mareike Harm. Lauterbach blieb fehlerfrei und profitierte von den Fehlern der anderen, so dass er sich den Vize-Titel noch sichern konnte. Der Deutsche Meister von 2009 Detlef Böhlmann, der nach Dressur und Gelände auf Platz drei gelegen hatte, konnte diesen Platz trotz 7,5 Fehlern im Kegelparcours halten. "Ich ärgere mich nicht, dass ich den Titel nicht verteidigen konnte, sondern freue mich, dass ich überhaupt auf dem Treppchen stehe, da ich in der Woche zuvor auch nicht viel trainieren konnte", sagte Böhlmann. "Mareike war auch wirklich mal an der Reihe." Auf Platz fünf kam Tino Bode (Halle/144,42) mit Desmond vor Klaus Tebbe (Neuenkirchen/145,44) mit Weltano. Reinhard Burggraf (Geretsried/146,63) platzierte sich mit Albführen´s Poesie auf Rang sieben. Platz acht ging an Armin Müller-Rasmussen (Bad Endbach/147,91) mit Darwin und Platz neun an Heinz Künstler (Grefrath/148,59) mit Ragando.

Den Länderpokal gewann die Mannschaft aus Hessen mit Thorsten Zarembowicz, Armin Müller-Rasmussen und Dieter Lauterbach vor dem Team aus Westfalen mit Christoph Dieker (Gescher), Joseph Heisterkamp (Bocholt) und Klaus Tebbe. Platz drei ging aus die Mannschaft Hannover mit Detlef Böhlmann, Katrin Elfeld (Hitzacker) und Klaus Wittmann (Salzhausen).

Neben den Deutschen Meisterschaften der Einspänner hat in Wilsdruff auch der Bundesvergleichswettkampf der Pony-Einspänner stattgefunden. Nach Platz drei in der Dressur und Platz zwei im Gelände hatte Andreas Pues-Tillkamp (Glandorf) mit Kurbaums Flop die Führung übernommen. Im Kegelfahren fiel nur ein Ball und er blieb in der Zeit und sicherte sich so in dieser Teilprüfung Platz zwei, so dass er am Ende auch den Bundesvergleichswettkampf der Pony-Einspänner gewann. "Ich bin sehr zufrieden mit meinem Pony, er lief an allen drei Tagen gut, dabei bin ich gar nicht so zuversichtlich hier hingefahren", sagte der Sieger. "Schade aber, dass nur so wenige Pony-Einspänner hier waren." Acht Gespanne starten in der Kombinierten Wertung, aber nur sechs im Bundesvergleichswettkampf, da zwei Fahrer jeweils zwei Pferde dabei hatten, aber nur mit einem im Bundesvergleichswettkampf starten durften. So kam es, dass Theo Bopp zwar mit Lobely Platz zwei in der Kombinierten Wertung belegte und Armin Willnecker (Thalmässing) mit Marcel Platz drei, aber beide hatten ihr anderes Pferd für die Meisterschaftswertung benannt. Neben Andreas Pues-Tillkamp standen dann Patrick Hanisch (Ennigerloh) und Frank Rothaus (Schlangen) auf dem Treppchen und bekamen die Medaillen und Schärpen überreicht.

Zusätzlich zu den Prüfungen für die Einspänner und die Pony-Einspänner gab es in Wilsdruff auch eine Sichtung für die Zweispänner, da diese in diesem Jahr erstmalig einen Nationenpreis haben und dafür eine Mannschaft besetzt werden muss. Nach Dressur und Gelände führte Rudolf Huber (Stuhr/132,62 Punkte) vor Reinhard Burggraf (Geretsried/137,57) und Hans-Georg Schröder (Anklam/139,69). Im Hindernisfahren legte Schröder mit seinen Schimmeln eine Nullrunde vor, erhielt aber 8,5 Strafpunkte wegen Überschreitens der erlaubten Zeit, die sehr knapp bemessen war. Reinhard Burggraf startete als nächster und fuhr statt durch das erste Hindernis von hinten durch das letzte Hindernis und wurde abgeläutet. Wegen "Einschlagens eines falschen Parcours" schied er nicht nur im Hindernisfahren aus, sondern auch in der Kombinierten Wertung. Rudolf Huber fuhr als letzter Starter den Sieg in der Kombinierten Wertung souverän nach Hause (139,12), und gewann zusätzlich das Kegelfahren mit insgesamt 6,5 Fehlern. Auf Platz zwei in der Kombinierten Wertung kam Schröder (148,19) vor dem Dressursieger Stefan Schottmüller (Kraisgau/153,19). Platz vier ging an Lokalmatador Mario Junghanns (Grumbach/159,42), Platz fünf an Arndt Lörcher (Wolfenbütteln/163,66).

Bei den Pony-Zweispänner machte der bis dahin Führende der Kombinierten Wertung Tim Dallmann (Blankensee) den gleichen Fehler wie Reinhard Burggraf. Er fuhr nach dem Start nicht durch Hindernis eins, sondern von hinten durch Hindernis 19 und schied aus. Die Kombinierte Wertung gewann Fabian Gänshirt (Meißenheim) mit 158,65 Punkten vor Detlef Landgraf (Remse) mit 168,47 Punkten.

CAI für Einspänner (WM-Sichtung) vom 3. bis 6 Juni in Dillenburg: Die Ergebnisse
CAI für Einspänner (WM-Sichtung) vom 3. bis 6 Juni in Dillenburg: Die Ergebnisse
Kombinierte Wertung Einspänner Pferde
1. Thorsten Zarembrowicz (Viernheim) mit Sunrise; 112,77 (Dressur 41,86/Gelände 64,32/Hindernis 6,59)
2. Mareike Harm (Negernbötel) mit Do Marina; 114,82 (48,26/66,04/0,52)
3. Isidor Weber (AUT) mit Boris; 114,880 (47,36/63,69/3,83

Kombinierte Wertung Einspänner Pony
1. Yvonne Ruyter (NED) mit Cupido; 114,41 (43,01/71,40/0)
2. Susanne Ankermark (SWE) mit Windy Boy Rocket; 120,65 (52,35/65,30/3)
3. Patrick Hanisch (Ennigerloh) mit Moses; 123,91 (51,97/66,84/5,1)

Rheinprincess-Bruder Dirigent und Dieter Lauterbach zum BundesChampionat

Traditionell startet das internationale Einspänner-Turnier CAI Dillenburg mit einer Qualifikationsprüfung zum BundesChampionat des Deutschen Fahrpferdes und Fahrponys. Auch in diesem Jahr war der Dillenburger Hauptsattelmeister und pro Einspänner-Vize Dieter Lauterbach wieder stark vertreten. Mit dem Vorjahres-Finalist Dirigent von Dartagnan, einem mütterlichen Halbbruder der erfolgreichen Rheinprincess setzte Lauterbach sich mit der sensationellen Wertnote von 9,1 nicht nur an die Spitze des Feldes, sondern avancierte damit auch zum heißen Championatsfavoriten.
Auch sein Zweitpferd Velten, ein Schwerer Warmblüter von Veritas hat auf Anhieb die Fahrkarte nach Moritzburg, dem Schauplatz des BundesChampionats Schweres Warmblut, gelöst und wurde Zweiter. /rs

Hans-Peter Schmidt wiedergewählt
Hans-Peter Schmidt wiedergewählt
München (fn-press). Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der Nürnberger Versicherungsgruppe, ist in seinem Amt als Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes (BRFV) bestätigt worden. Auf einer Sitzung des BRFV in München wurde Hans-Peter Schmidt für weitere vier Jahre wiedergewählt. Damit würdigten die Mitglieder des Verbands sein Engagement und seine Arbeit für den Reitsport in Bayern, Deutschland und Europa. Er hat dieses Amt bereits seit 2002 inne. Weiterhin ins Präsidium gewählt wurden außerdem Jacqueline Schmieder (Ottensoos), Rolf Beutler-Bath (München) und Peter Sultanow (Landshut). Erst vor wenigen Tagen war Hans-Peter Schmidt, seit 2004 auch Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), für sein Engagement im Pferdesport mit dem Deutschen Reiterkreuz in Silber ausgezeichnet worden. mh public relations/Hb

Nationales Fahrturnier (CAN) vom 20. bis 24. Mai in Zeiskam.

Michael Brauchle (Laucheim) hat die erste Sichtung der Vierspänner auf dem Weg zu den Weltreiterspielen im Herbst in Lexington im US-Staat Kentucky gewonnen. Er siegte beim nationalen Turnier in Zeiskam in der Pfalz mit 136,72 Punkten vor Rainer Duen (Friesoythe) mit 141,40 Punkten und Georg von Stein (Modautal) mit 141,40 Punkten.

Michael Brauchle war mit Platz vier in der Dressur in das Turnier gestartet und hatte dann das Hindernisfahren gewonnen. Mit einer Nullrunde im Kegelparcours fuhr er seinen Sieg in der Kombinierten Wertung nach Hause. Damit bestätigte er seine gute Form, nachdem er zu Beginn der Saison bereits das internationale Turnier im französischen Neewiller gewonnen hatte. Aber auch Rainer Duen hat in dieser Saison bereits das CAI in Kladruby und das Einlaufturnier für die Vierspänner in Blievenstorf gewinnen können. "Im vergangenen Jahr waren die Pferde noch zu jung, aber in dieser Saison ist Rainer Duen stark unterwegs", sagte Cheftrainer Ewald Meier (Meißenheim). Auch mit dem drittplatzierten Georg von Stein ist der Bundestrainer zufrieden. "Er ist besonders im Kegelparcours gut gefahren und blieb fehlerfrei." Auf Platz vier kam Josef Zeitler (Starnberg), Platz fünf ging an Dirk Gerkens (Paderborn) und Platz sechs an Ludwig Weinmayr (Fischbachau). "Die vorderen Platzierten sind alle dicht beieinander und alle gut gefahren", so Meier.

Die Kombinierte Wertung der Zweispänner wurde aufgrund der hohen Nennung von 32 Gespannen in zwei Abteilungen platziert. Abteilung eins gewann Reinhard Burggraf (Geretsried) mit 120,41 Punkten. In der zweiten Abteilung siegte Rudolf Huber (Stuhr) mit 133,05 Punkten. "Reinhard Burggraf hat eine starke Leistung gezeigt, im Hindernisfahren blieb er als einziger fehlerfrei", so der Kommentar von Meier. "Dass Huber und Burggraf vorne sind, war keine Überraschung". In der ersten Abteilung kam Sascha Jäger (Biblis) mit 133,13 Punkten auf Platz zwei vor Stefan Schottmüller (Kraichtal) mit 136,31 Punkten. In der zweiten Abteilung platzierte sich Mario Junghans (Wilsdruff) auf Rang zwei mit 135,80 Punkten vor Tino Bode (Halle) mit 141,21 Punkten.

Für den Nationenpreis der Vierspänner im ungarischen Vecses steht nach dem Turnier in Zeiskam jetzt auch fest, wer dort startet. Michael Brauchle, Georg von Stein, Dirk Gerkens und Ludwig Weinmayr fahren nach Ungarn. "Wer für die Mannschaft starten wird, ist allerdings noch nicht klar", sagt Meier. Rainer Duen, der in der Nähe von Cloppenburg lebt, habe die weite Reise nach Ungarn nicht antreten wollen. Für den Nationenpreis in Aachen ist bislang als einziger Fahrer Christoph Sandmann (Lähden) aufgrund seiner Leistung in der vergangenen Saison gesetzt. Christoph Sandmann war nicht in Zeiskam, er startet erst mit dem Turnier in Herchenrode Ende Juni in die Saison.

Für die Vierspännerfahrer steht das Turnier in Herchenrode oder alternativ für die in Ungarn startenden Fahrer das Turnier in Vecses als zweite Sichtung auf dem Programm. Danach entscheidet sich, wer beim CAIO Aachen, der gleichzeitig die dritte Sichtung für die Weltreiterspiele ist, starten darf. "Wir wissen aber auch noch nicht, wie viele deutsche Fahrer wir in Aachen überhaut an den Start bringen dürfen", sagt Meier. Für die Vierspännerfahrer stehen dann noch das Deutsche Fahrderby im westfälischen Riesenbeck vom 30. Juli bis 1. August und die Deutsche Meisterschaft der Vierspänner in Lähden in Weser-Ems vom 20. bis 22. August an, bevor es zu den Weltreiterspielen in die USA geht.

Eva Willermann fn-press


Karl-Heinz-Geiger neuer Trainer im Jugendbereich und Ponysport

Um speziell die jungen Bundeskadermitglieder noch effektiver fördern zu können, hat der Vorstand Sport in der Frühjahrssitzung die Aufstockung der Trainer in den Disziplinen Dressur, Fahren und Voltigieren beschlossen. In der Dressur kümmert sich Oliver Oelrich aus Lengerich um den Nachwuchs (Nachwuchschampionat und Albedyll-Cup), in den Disziplinen Fahren und Voltigieren gibt es mit Karl-Heinz Geiger aus Rechtmehring beziehungsweise Tanja Benedetto aus Frankfurt zwei neue Disziplintrainer.

Mit Karl-Heinz Geiger bekommt Cheftrainer Fahren Ewald Meier (Meißenheim) Unterstützung. Da sein bisheriger Bundestrainer-Kollege Eckhard Meyer (Hermannsburg), der in diesem Jahr das Alter für den Ruhestand erreicht hat, mittelfristig noch zur Verfügung steht und weiterhin die Ein- und Zweispänner betreuen wird, liegt Geigers Arbeit vermehrt im Bereich des Jugendfahrsports und des Ponysports. Bereits im vergangenen Jahr war Geiger als Assistenztrainer bei der Weltmeisterschaft der Ponyfahrer in Greven gemeinsam mit Ewald Meier im Einsatz. Er selbst war mehrfacher bayrischer Landesmeister der Vierspänner und startete erfolgreich bei Deutschen Meisterschaften und bei internationalen Turnieren. Karl-Heinz Geiger ist FN-Fahrlehrer, Pferdewirtschaftsmeister mit dem Schwerpunkt Zucht und Haltung und Inhaber des Goldenen Fahrabzeichens. Außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender des Bayrischen Fahrerverbandes und als Richter und Ausbilder auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Der 45-Jährige wohnt mit seiner Frau und zwei Kindern in Rechtmehring in der Nähe von München und ist Beamter an der Landesanstalt für Landwirtschaft. (fn-press)





CAI Kladruby 2010 - CZE, Ergebnisse



Nürnberger Burgpokal 2010 Ausschreibung

Finale in Nürnberg 01.11.2010

















Ergebnisse Dillenburg


HUN – CAIO Vecsés - Ergebnisse Teams

Ergebnisse 1,2 und 4 Sp.
Bilder